

Der Filics Streamliner ist speziell auf das EPAL-Maß konzipiert und unterstützt derzeit die EPAL- und H1-Paletten. Das Ladungsträgerspektrum wird kontinuierlich erweitert, sodass zukünftig auch weitere Ladungsträger, die mit der Kufe unterfahren werden können, transportiert werden.
Der Filics Streamliner passt sich den bestehenden Gegebenheiten an und erfordert keine umfangreichen Implementierungsmaßnahmen. Sie ist für den reinen Indoorbetrieb ausgelegt und benötigt glatte, ebene Böden sowie stabiles, flächendeckendes WLAN.
Transportaufträge werden über ein benutzerfreundliches Front-End auf jedem Endgerät mit wenigen Klicks erstellt. Eine Anbindung an ein WMS-System ist geplant. Der Filics Streamliner unterstützt zudem den innerbetrieblichen Milk Run, bei dem sie regelmäßig vordefinierte Zonen anfährt, und bei Bedarf zum Zielort zu transportiert.
Der Filics Streamliner fährt bei Bedarf oder bei Auftragsfreiheit automatisch in die Ladestation. In nur 30 Minuten Ladezeit erreicht sie volle Leistung, die für bis zu 6 Stunden ununterbrochenen Transportbetrieb ausreicht.
In unseren Robotern kommen Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO₄) zum Einsatz. Diese Akku-Technologie gilt als deutlich sicherer als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus: Sie ist thermisch besonders stabil und weist ein erheblich geringeres Brandrisiko auf. Selbst für den Fall, dass der Akku mechanisch beschädigt würde, etwa durch einen spitzen Gegenstand, käme es nicht zu einer Entzündung. Eine Beschädigung der Akkus ist durch den stabilen Stahlrahmen des Systems jedoch von Grund auf sehr unwahrscheinlich. Damit bieten unsere Kufen auch in puncto Energiespeicher ein Höchstmaß an Sicherheit, gerade im sensiblen Umfeld eines geteilten Arbeitsraums.
Der Filics Streamliner erfüllt alle Sicherheitsanforderungen gemäß der DIN EN ISO 3691-4 und ist CE zertifiziert. Er ist mit Blue Spots, LEDs, akustischen Signalen und Umgebungssensoren ausgestattet, um eine sichere Kommunikation mit dem Menschen zu gewährleisten.
Befindet sich eine Person oder ein Objekt auf der Route der Kufen, bremsen diese in Relation zu ihrer derzeitigen Geschwindigkeit ab. Spätestens aber bei einem Abstand von 10 cm bleiben sie final stehen. Sobald das Hindernis aus dem Weg ist, fahren die Roboter von selbst wieder weiter.
Ja, auf der Karte der Halle in unserer Software können bestimmte Zonen, wie z.B. „Zebrastreifen“/ Fußgängerüberwege, Kreuzungen oder Gefahrenzonen eingezeichnet werden. Es kann festgelegt werden, ob in diesen Zonen die Roboter entweder langsamer fahren, innerhalb der Zone nicht anhalten (wie z.B. bei Feuerschutztoren) oder diese gar nicht erst durchfahren sollen (z.B. Treppenabgänge, sonstige Bereitstellungsflächen).
Der Streamliner läuft vollständig im kundeneigenen Netzwerk, und auch die gesamte Steuerungslogik wird direkt auf dem Roboter vor Ort verarbeitet. Das bedeutet: Die Betriebsdaten verlassen zu keinem Zeitpunkt die Umgebung, und unsere KundInnen behalten die volle Kontrolle über Zugriffe, Schnittstellen und Sicherheitsstandards, ganz nach ihren internen Richtlinien. Darüber hinaus ist Filics auf die Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA) vorbereitet. So stellen wir sicher, dass unser System auch in Zukunft den steigenden regulatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht.
